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Erfolgreiche TU-Volleyballer


Das letzte Auswärtsspiel der Freizeitliga-Saison war für die TU Clausthal I nichts für schwache Nerven. Die aktuelle Form der HSG Hattorf war der Tabelle nicht zu entnehmen, weil die Mannschaft bis dato erst halb so viele Spiele wie die TU absolviert hatte, darunter zu Saisonbeginn ein knappes 23:25 und 22:25 gegen den starken SFC Harz-Weser.

Das Spiel in Hattorf begann unspektakulär und war geprägt von einigen ungewohnten Fehlern auf beiden Seiten, dennoch lagen die Clausthaler in der gesamten Anfangsphase mit 2-3 Punkten in Front. Daran änderte auch die erste Auszeit der Gegner nichts. Beim Stande von 9:11 erfolgte die zweite Auszeit der Hattorfer, die hingegen Wirkung zeigte - aber nicht die erhoffte, denn plötzlich machte der Gastgeber Fehler über Fehler, teils auch erzwungen von den nun sicherer agierenden Clausthalern, die insbesondere in der Abwehr nur noch wenige leichte Fehler machten und keinen Ball verloren gaben. Dass sich im Spielaufbau nach wie vor Fehler einschlichen, fiel dabei nicht weiter ins Gewicht, denn am Ende stand ein in der Höhe unerwarteter Start-Ziel-Sieg von 25:12 auf der Anzeigetafel.

Dass man die Hattorfer aber nicht unterschätzen durfte, war bekannt, denn im Vorjahr folgte auf einen recht souverän gewonnen ersten Satz ein totaler Leistungseinbruch, man musste damals ein 4:14 aufholen, was mit einer furiosen Aufholjagd auch gelang, indem man am Ende noch mit 25:17 gewann.

Im zweiten Satz gab es nun eine Umstellung der Hattorfer, welche die Clausthaler Mitte abriegelten. Davon ließ sich das Team der TU tatsächlich aus dem Konzept bringen, auch die wieder ansteigende Quote leichter Fehler sorgte für Sorgenfalten auf dem Gesicht des Trainers Tobias Bierwirth. Beim Spielstand von 3:9 wurde Faith Cabaluna ausgewechselt, die als vermutlich kleinste Spielerin der Liga mit gutem Auge ein paar schöne direkte Punkte erzielen konnte. In dieser Phase des Spiels musste allerdings der Block gestärkt werden, weil der Hattorfer Angriff nun zu seinem Spiel gefunden hatte. Es gab leider Parallelen zum Spiel des Vorjahres, denn die Einwechslung fruchtete noch nicht und bei einem 10-Punkte-Rückstand bei 5:15 wechselte sich Bierwirth ein. Wie auch beim ersten Wechsel lag es nicht an der Leistung des Einzelnen, sondern es sollte etwas anderes ausprobiert und ein Zeichen gesetzt werden. Es zeigte sich eine Verbesserung im Spiel der Clausthaler, im Gegensatz zum Vorjahr war die Aufholjagd aber viel zu langsam und bei 16:24 war es schon fast Gewissheit, dass das Team der TU seinen ersten Satz der Saison verlieren würde. Der erste Satzball wurde abgewehrt und glücklicherweise stand nun mit Felix Merz einer der erfahrensten Spieler des jungen Teams der TU am Aufschlag. Er ließ sich auch gar nicht aus der Ruhe bringen und brachte Aufschlag um Aufschlag mit einer guten Balance aus Sicherheit und Druck über das Netz. Es wurde nun um jeden Ball gekämpft, man stemmte sich gegen den drohenden Satzverlust. Die Aufholjagd gelang tatsächlich, nicht nur kam man bei 24:24 zum Ausgleich, sondern man hatte einen Punkt später sogar einen Matchball! Dieser wurde allerdings durch ein Missverständnis der beiden Eingewechselten vergeben, doch die Gastgeber waren sichtlich von der gezeigten Courage der Clausthaler beeindruckt, und so gab es nach einem erfolgreichen Block den 2. Matchball und nach einem anschließend verwandelten Angriffsschlag grenzenlosen Jubel.

Die weiße Weste bleibt somit gewahrt und das Team TU Clausthal I fiebert nun dem Entscheidungsspiel gegen den SFC Harz-Weser am 22. November entgegen. Zuschauer sind dabei herzlich willkommen, das Spiel startet um 20 Uhr in der Dreifachhalle in der Berliner Straße. Ein Sieg ist dabei höchstwahrscheinlich Pflicht, denn auch die Harz-Weseraner sind in dieser Saison noch ohne Satzverlust, haben aber vorher noch ein weiteres Spiel auszutragen. Freuen wir uns also auf ein spannendes Saisonfinale, in dem nach 2017 hoffentlich erneut die Meisterschaft gefeiert werden kann!

 









Nachrichtenalter: 19.10.2018 09:40
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